Herbstlager 2004

Ein höchst anschaulich und realistisch simulierter Flugzeugabsturz war der Anfang des Wochenendabenteuers, das die Silberreiher diesen Herbst in Böblingen bestritten. Auf dem diesjährigen Herbstlager quartierte sich der Pfadfinderstamm im Stammesheim des Böblinger Stammes Diadochen ein. Nach besagtem Flugzeugabsturz hieß es für die Gestrandeten erst einmal Kisten bergen und das Material zu retten, das noch nicht untergegangen war. Nach dem zwei Köche bestimmt waren und diese die verschollene Gruppe mit einem Mal aus den übrigen Vorräten aufgemuntert hatte, erkundigten die Insulaner das Eiland. Zu Beginn schien die Insel unbewohnt und reich an Wasser und Nahrung zu sein. Aber schon nach dem sie zum Lager zurückkehrten, musste die Gruppe feststellen, dass sie doch nicht alleine waren. Der als Wache zurückgelassene Koch wurde entführt. Sofort machte man sich auf die Suche nach Selbigen. Weiter im Inselinneren fand man auch die Entführer, eine Gruppe von Ureinwohnern hauste dort. Diese wollten den Koch jedoch nicht ohne Gegenleistung frei lassen. So gingen die Insulaner zurück zum Lager, um über die Lage zu beraten. Man kam zu dem Entschluss eine Nacht darüber zu schlafen und mit einer Gruppe am nächsten Tag Geschenke und Werkzeug für den Eingeborenenstamm herzustellen. Am nächsten Morgen stärkten sich alle mit frischem Obst und Aufstrichen aus Früchten der Insel. Anschließend begannen die Insulaner sofort mit der Herstellung der Tauschware für die Eingeborenen. Am späten Nachmittag gönnte sich die Gruppe eine Verschnaufpause, um sich auf das Treffen mit den Ureinwohnern vorzubereiten. Mit verschiedenen Spielritualen wurde die Ankunft der Eingeborenen mit der Geisel vorbereitet. Am späten Abend war es dann endlich soweit. Die Späher sahen die ersten Fackeln am Rand des Urwaldes aufleuchten. Die Spannung unter den Gestrandeten stieg unaufhaltsam. Würden die Geschenke ausreichen um den Koch freizubekommen? Nach kurzen Verhandlungen konnte verkündet werden, dass der Koch wieder frei war. Dieses Ereignis wurde mit einem karibischen Festmahl und lauter Musik ausgiebig gefeiert. Die Nacht war kurz und früh am nächsten morgen sichteten die wachen ein Flugzeug am Horizont. Es war ein Rettungsflugzeug. Die Insulaner jubelten und machten sich daran die Reste ihres Lager zu beseitigen, schließlich wolle man unberührte Natur wiederherstellen. Glücklich und zufrieden kehrten die Teilnehmer am späten Nachmittag zu ihren Eltern zurück.

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